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Medienpädagogik - Mentoren und ein »Chat-Führerschein« sollen Eichendorff-Realschüler fit fürs Internet machen

Von Christoph B. Ströhle

REUTLINGEN. Wenn 13- bis 14-jährige Schüler in die Rolle von Lehrern schlüpfen, um im Rahmen einer Projektwoche jüngere Mitschüler zu unterrichten, ist das schon etwas Besonderes. Noch dazu, wenn es um ein so wichtiges Thema geht: die Gefahren im Internet und beim Chatten.  

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 Die frischgebackenen Mentorinnen Giulia und Sarah (von rechts) übernahmen
 den Unterricht für Mädchen in einer 6. Klasse.                     FOTO: STRÖHLE

 
Zwölf frischausgebildete Mentoren der achten Klassen, sechs Mädchen und sechs Jungen, haben sich an der Eichendorff-Realschule höchst motiviert auf diesen Perspektivwechsel eingelassen und 130 Sechstklässler auf den »Chat-Führerschein« vorbereitet, den sie selbst zuvor als Teil ihrer Schulung gemacht hatten. »Übergriffe, auch sexuelle, finden im Zeitalter der Neuen Medien immer häufiger im Netz, in der virtuellen Welt, und somit oft im Kinderzimmer statt«, erklärt Wilfried Lever vom Verein »Mum - Medien und mehr«. »Jungen und Mädchen beginnen schon früh, ihr eigenes Profil ins Netz zu stellen, um Gleichaltrige kennenzulernen oder sich selbst zu profilieren.« 
 
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