Nach eigenen Interessen suchen

Die Eichendorff-Neuntklässler hörten aufmerksam zu, als Studienbotschafter über ihren Weg zur Hochschule berichteten. Es war das erste Mal, dass Studienbotschafter in eine Realschule kamen.
Autor: NORBERT LEISTER | 29.11.2012

Sechs Studienbotschafter waren zum ersten Mal an der Eichendorff-Realschule und berichteten über ihren ganz persönlichen Weg zum Studium. Foto: Norbert Leister

"Was glaubt ihr, was ich an der Uni in Tübingen studiere", fragte Uli Baehr die Schüler. Medizin? Mathe? "Nein, ich studiere Physik", sagte der junge Mann, der zunächst nach dem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Systemtechniker gemacht hatte. Als er von seinem Chef mehr Geld wollte, hatte der abgelehnt. Dann hat Baehr eine längere Auszeit genommen, ging nach Australien, kam zurück, machte sich selbständig. "Das Problem daran war: Man verdient nur Geld, wenn man arbeitet." Zwölf Stunden, sechs Tage die Woche - auf Dauer war das dem jungen Mann zu stressig. Also machte er sein Abitur nach, studiert jetzt und meint: "Die Zeit als Student ist die beste meines Lebens."

Die Lehrerinnen Hülya Kizilkaya und Sabine Hierholzer an der Eichendorff-Realschule haben diesen ersten Tag der Studienbotschafter organisiert. Warum?

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