MOBBING - Projekttage an der Eichendorff-Realschule. Schüler werden aufgefordert, Mitläuferschaft zu verhindern

Abbild der Gesellschaft

VON JAN ZAWADIL
REUTLINGEN. Schallendes Gelächter, ein Schulranzen, der durchs Klassenzimmer geworfen wird, und ein Mäppchen, das im Waschbecken unter Wasser gesetzt wird - was oft nach Übermut unter Schülern aussieht und von Außenstehenden vielleicht als Hänselei wahrgenommen wird, ist für die Betroffenen meist eine unerträgliche Situation.

Schüler sollen lernen, Konflikte (wie in dieser gestellten Szene) zu lösen.
Ein Anti-Mobbing-Programm gehört dazu. FOTO: JAN ZAWADIL

 

Sie werden gedemütigt, werden dem Spott oft einer ganzen Klasse ausgesetzt und wollen einfach nur weg.

Dabei kann es sich um Einzelfälle handeln. Doch wenn die Übergriffe oder Hetzereien vor allem gegen einzelne Schüler häufiger auftreten und der Psychoterror für die Betroffenen immer unerträglicher wird, ist das alles kein Spaß mehr, sondern handfestes Mobbing.

Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, hat die Eichendorff-Realschule dem Mobbing den Kampf angesagt und setzt seit der Einführung der Schulsozialarbeit 2009 auf Projekttage für ihre Sechst- und Siebtklässler.

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