Allgemeines

MOBBING - Projekttage an der Eichendorff-Realschule. Schüler werden aufgefordert, Mitläuferschaft zu verhindern

Abbild der Gesellschaft

VON JAN ZAWADIL
REUTLINGEN. Schallendes Gelächter, ein Schulranzen, der durchs Klassenzimmer geworfen wird, und ein Mäppchen, das im Waschbecken unter Wasser gesetzt wird - was oft nach Übermut unter Schülern aussieht und von Außenstehenden vielleicht als Hänselei wahrgenommen wird, ist für die Betroffenen meist eine unerträgliche Situation.

Schüler sollen lernen, Konflikte (wie in dieser gestellten Szene) zu lösen.
Ein Anti-Mobbing-Programm gehört dazu. FOTO: JAN ZAWADIL

 

Sie werden gedemütigt, werden dem Spott oft einer ganzen Klasse ausgesetzt und wollen einfach nur weg.

Dabei kann es sich um Einzelfälle handeln. Doch wenn die Übergriffe oder Hetzereien vor allem gegen einzelne Schüler häufiger auftreten und der Psychoterror für die Betroffenen immer unerträglicher wird, ist das alles kein Spaß mehr, sondern handfestes Mobbing.

Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, hat die Eichendorff-Realschule dem Mobbing den Kampf angesagt und setzt seit der Einführung der Schulsozialarbeit 2009 auf Projekttage für ihre Sechst- und Siebtklässler.

Weiterlesen auf dem Onlineangebot vom Reutlinger Generalanzeiger

 

Nach eigenen Interessen suchen

Die Eichendorff-Neuntklässler hörten aufmerksam zu, als Studienbotschafter über ihren Weg zur Hochschule berichteten. Es war das erste Mal, dass Studienbotschafter in eine Realschule kamen.
Autor: NORBERT LEISTER | 29.11.2012

Sechs Studienbotschafter waren zum ersten Mal an der Eichendorff-Realschule und berichteten über ihren ganz persönlichen Weg zum Studium. Foto: Norbert Leister

"Was glaubt ihr, was ich an der Uni in Tübingen studiere", fragte Uli Baehr die Schüler. Medizin? Mathe? "Nein, ich studiere Physik", sagte der junge Mann, der zunächst nach dem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Systemtechniker gemacht hatte. Als er von seinem Chef mehr Geld wollte, hatte der abgelehnt. Dann hat Baehr eine längere Auszeit genommen, ging nach Australien, kam zurück, machte sich selbständig. "Das Problem daran war: Man verdient nur Geld, wenn man arbeitet." Zwölf Stunden, sechs Tage die Woche - auf Dauer war das dem jungen Mann zu stressig. Also machte er sein Abitur nach, studiert jetzt und meint: "Die Zeit als Student ist die beste meines Lebens."

Die Lehrerinnen Hülya Kizilkaya und Sabine Hierholzer an der Eichendorff-Realschule haben diesen ersten Tag der Studienbotschafter organisiert. Warum?

Weiterlesen auf dem Onlineangebot der Südwestpresse

Image
Frau Merkel und der Kobold: Die Finanzkrise setzen Eichendorff-Realschüler zu einem amüsanten Theaterstück um.
FOTO: PR

Der Anlass war die Einschulungsfeier der Eichendorff-Realschule Reutlingen. Die Schülerinnen und Schüler der jetzigen 6. Klassen begrüßten die neuen 5er mit einem fulminanten Theaterstück. Dieses hatten sie nach einer Idee von zwei Schülern selber im Unterricht entwickelt und verfasst. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Deutschlehrerin, Frau Grimm. Doch nicht nur eine Klasse, alle 5 Klassen, betreut von ihrem Lehrerteam, steuerten mit ihren kreativen Beiträgen zum Gelingen des Stückes bei.

Wissen, was man werden will – Wirtschaft macht Schule

Von der Schulbank an die Werkbank oder besser doch ins Büro? Oder kann es nicht auch ein sozialer Beruf sein? Gewöhnlich tun sich Schülerinnen und Schüler schwer damit, diese Fragen eindeutig zu beantworten. Erste Eindrücke aus der Arbeitswelt nehmen die Neuntklässler der Eichendorff-Realschule in der „Berufsorientierung“ mit.

Image 
Die Schülerinnen und Schüler der 9a haben sich in der Projektwoche beim Reutlinger Strickmaschinenhersteller Stoll umgesehen. Marcel präsentiert am Ende der Projektwoche die Ergebnisse der Betriebsbesichtigung. Bild: Haas

 

BERND ULRICH STEINHILBER

Reutlingen. „Jetzt weiß ich, was ich werden will“, freut sich Daniela von der 9 a. Für ihre Klassenkameradin Carina waren „die Firmenbesuche besonders interessant“, und Marcel verfügt „über besseren Durchblick“ und weiß , wie er vorgehen soll. – „Berufsorientierung an der Realschule“ (BORS) heißt ein seit vielen Jahren erprobtes Unterrichtsprojekt, das für alle Schüler verbindlich ist. In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, mit Betrieben und Eltern soll es die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen befähigen, sich die Berufswelt selbstständig zu erschließen – mit Praktikum, Projektmappe und Prüfungsgespräch.

Weiter ... (auf www.tagblatt.de)

 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok