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PRÄVENTION - Engagement an der Eichendorff-Realschule. Einsatz bei der Abschlussfete im Volkspark
VON ULRIKE GLAGE

REUTLINGEN. Die Mitschüler klatschen Beifall. Klaus Michelsburg, Rektor der Eichendorff-Realschule, tritt nach vorne. »Ich finde es ganz toll, was ihr da gemacht habt, und möchte mich bedanken«, sagt er zu den vier Jugendlichen. Die treten nach vorne, strahlen, als er ihnen ihren Qualipass überreicht. »Zertifikat Risikokompetenztraining« heißt der sperrige Titel. Dahinter steht ein Präventionsprojekt gegen riskanten Alkoholkonsum, das höchst spannend von der Theorie in die Praxis überging: Die jungen Leute setzten das Gelernte beim berühmt-berüchtigten Abschlussfest im Volkspark in die Praxis um.

Schulleiter Klaus Michelsburg überreicht Patrick Geier (von links), Dennis Lizon, Marc Leipprand und Juliana Winter ihre Zertifikate. Beifall auch von Schulsozialarbeiterin Saskia Parisi und Verena Sulfrian von der Drogenberatung. FOTO: Markus Niethammer

 

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Die Eichendorff-Realschule feierte am Samstag ihr Schulfest. Hier standen nicht nur Spaß, Spiel und Aktion im Mittelpunkt, darüber hinaus erhielten 20 neue Junior-Schülermentoren ihre Zertifikate.
JAN ZAWADIL | 28.07.2015

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ANGELA STEIDLE

"Die Qualität in der Berufs- und Studienorientierung an weiterführenden Schulen wird von Menschen mit Leidenschaft und Engagement gestemmt", sagt Jurorin Katja Hofmann beim 7. BoriS-Event der IHK.

Beispielhafte Grundhaltung
"Unbestechlich, qualifiziert, mit Feingefühl und Respekt" belohnen die BoriS-Juroren an den Schulen der Region ein Berufswahl-Klima, das Maßstäbe setzt.
Unser Foto zeigt von der re-zertifizierten Eichendorff-Realschule von rechts: Manfred Schechinger, Erwin Uhl und Hülya Kizilkaya sowie die Juroren Katja Hofmann, Helga Krajka und Stefan Hipp. Foto: Angela Steidle


Vier weiterführende Schulen im Bereich der IHK Reutlingen/Tübingen/Zollern-Alb haben die anspruchsvolle Zertifizierung zum BoriS-Berufswahl-Siegel bestanden. Durch die vielen Gemeinschaftsschulen, die aus Haupt- und Werkrealschulen entstanden sind, ist die BoriS-Klientel in diesem Schuljahr stark geschrumpft, kommentiert Projektleiterin Ida Willumeit die Situation. "Da wird grade woanders gedreht", meint Katja Hofmann von KMU in Filderstadt, eine von zwei Dutzend ehrenamtlichen Juroren für die Audits im Bereich der IHK.

Umso größer war das Erstaunen beim Einsatz in der Reutlinger Eichendorff-Realschule: "Wir fragen uns heute noch, wie das Team um den neuen Schulleiter Klaus Michelsburg alles gestemmt hat, um den Schülern weiterhin dieses hohe Niveau bei der Berufs- und Studienwahl zu bieten." Die Eichendorff-Realschule war 2011 erstmals zertifiziert worden und war jetzt mit dem Folgeverfahren am Start.

Die Laudatio von Jurorin Katja Hofmann finden Sie hier.

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Unter dem Motto "Lücken schließen" legten Schüler der Eichendorff-Realschule alternative Bauvorschläge für das ehemalige Listhallen-Areal vor und ließen sie von einer hochkarätigen Jury bewerten. 

Die Jury vor dem Siegermodell der Eichendorff-Realschüler (von links): Panagiotis Makrogiannoudis, Frank März, Katharina Zindel, Gerhard Josephy, Jessica Brokmann, Beate Steinhäuser und Stefan Raab. Foto: Privat

Schüler der Eichendorff-Realschule Reutlingen stellten dieser Tage ihren Mitschülern und Lehrern Ideen und Architekturmodelle für eine alternative Bebauung des benachbarten Listhallen-Areals vor, die sie im Rahmen ihres Kunstunterrichts entwickelt hatten. Eine hochkarätige Jury bewertete dann auch die Ergebnisse und kürte die Sieger, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

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