Eichendorff-Realschule

Die Eichendorff-Realschule wurde 1906 gegründet. Sie liegt im Herzen der Stadt, direkt gegenüber der neuen Stadthalle. Das Einzugsgebiet umfasst die gesamte Stadt Reutlingen und die Gemeinden Bronnweiler, Eningen, Gönningen und Ohmenhausen.

An der Realschule erwirbt man nach 6 Jahren die Mittlere Reife. Dieser Mittlere Bildungsabschluss ist die Grundlage und Qualifikation

•    für eine Berufsausbildung mit erhöhten theoretischen Anforderungen
•    für den Besuch der beruflichen Gymnasien (allgemeines Abitur) oder Berufskollegs (Fachhochschulreife)

Ca. 80% unserer Abschlussschüler streben nach der Mittleren Reife die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife an. Die Eichendorff-Realschule kooperiert hierzu mit den 6 Beruflichen Gymnasien in Reutlingen.
Mit 6+3 (6 Jahre Realschule + 3 Jahre Berufliches Gymnasium) erlangt man ein vollwertiges Abitur.


Gebäude Frauenarbeitsschule, Hauptgebäude, Anbau, Ganztagsgebäude

 

Pädagogisches Konzept

Teamkonzept: Zusammenarbeit wird an der Eichendorff-Realschule groß geschrieben. Die Lehrerinnen und Lehrer einer Klassenstufe bilden ein Team und arbeiten intensiv zusammen. Da die Lehrer verstärkt in einer Klassenstufe unterrichten, kennen sie ihre Schülerinnen und Schüler gut und können sich intensiv um sie kümmern und sie eng begleiten.

Im Unterricht an der Realschule wird eine Vielfalt an Methoden verwendet. Der Unterricht wird an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler angepasst. Im geschützten Rahmen des Klassenverbands lernt Ihr Kind sowohl in  individualisierten und kooperativen Unterrichtsformen, als auch durch grundlegende Einführungen und Erläuterungen für die ganze Klasse. Durch klare Leistungsrückmeldungen wird Ihr Kind in seiner individuellen Weiterentwicklung unterstützt.

 

Differenzierung und individuelle Förderung

Wir gehen auf die unterschiedlichen Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler ein und wollen jede Schülerin und jeden Schüler bestmöglich fördern.  

In Klassenstufe 5 bis 8 geschieht dies vor allem durch Individuelles Arbeiten, das mit 3 Unterrichtstunden fest im Stundenplan jeder einzelnen Klasse verankert ist.

Der Schwerpunkt liegt auf den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Hier werden die Schülerinnen und Schüler in jeder IA-Stunde von 2 Lehrkräften betreut. Darüber hinaus findet das Individuelle Arbeiten mit je 1 Stunde in Klassenstufe 5 in Geographie und Geschichte und in Klasse 6 in BNT (Biologie, Naturwissenschaften, Technik) statt. Im Individuellen Arbeiten lernen die Schüler  in ihrem eigenen Tempo und ihrem Leistungsvermögen entsprechend.

Im zweiten Teil der Doppelstunde wird individuell gearbeitet, jeder in seinem Tempo und auf seinem individuellen Niveau. Hiervon profitieren vor allem auch leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler

In Deutsch, Englisch und Mathematik ist die IA-Stunde mit zwei Lehrkräften besetzt. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler viel schneller Hilfestellung durch einen Lehrer erhalten. Sie können sich außerdem auswählen, in welchem Fach sie hier arbeiten möchten und übernehmen so Verantwortung für ihr eigenes Lernen.

 

Lernberatung

In den Klassenstufe 5 - 8 erhalten alle Schülerinnen und Schüler regelmäßig persönliche Beratungsgespräche mit dem Ziel, ihren eigenen Lernfortschritt eigenverantwortlich mitzugestalten. Dadurch erhalten sie wichtige Rückmeldungen und Tipps für ihre schulische Weiterentwicklung.

In Klassenstufe 5 - 7 betreut eine Lehrkraft ca. 14 Schülerinnen und Schüler, in Klassenstufe 8 eine Lehrkraft die ganze Klasse.  Im Laufe eines Schuljahres werden mit allen Schülerinnen und Schülern Beratungsgespräche geführt. Es entsteht ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Schüler/in und Lehrkraft.

In der Regel findet die Lernberatung während der IA-Stunden statt.

Klassenrat

Von Klasse 5 bis 10 ist in jeder Klasse wöchentlich eine Klassenratsstunde fest im Stundenplan verankert. Dort können auftretende Probleme innerhalb der Klasse besprochen werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für die eigene Klasse zu übernehmen. Personale und soziale Kompetenzen werden erworben, die Klassengemeinschaft wird gestärkt.

Aktiv an der Schule

Schülerinnen und Schüler setzen sich aktiv an der Schule ein. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler in ihren sozialen Kompetenzen fördern. Deshalb ermutigen wir sie, sich für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu engagieren. Sie werden aktiv als Mediatoren (Streitschlichter), als Juniorschülermentoren, im Schulsanitätsdienst, Schüler der Klasse 10 beteiligen sich bei der Pausenaufsicht, …

Doppelstundenprinzip

Das Doppelstundenprinzip trägt zur Beruhigung des Alltags bei. Es gibt weniger Probleme oder Konflikte. Die kleinen Pausen sind abgeschafft. Die Schultasche wird leichter. Außerdem wird die effektive Unterrichtszeit erhöht, da weniger Wechsel nötig sind. Individuelle Förderung wird ermöglicht. Es gibt 2 Große Pausen, so dass man sich besser erholen kann.

Berufsorientierung

Für die umfassende Berufsorientierung wurde der Schule 2014 erneut das BoriS- Berufswahlsiegel verliehen.

Die Berufsorientierung hat an der Eichendorff-Realschule einen besonders hohen Stellenwert. In Klasse 9 gibt es eine Woche speziell zur Berufsorientierung. Es werden Bewerbungstrainings durchgeführt und Betriebe besucht. Mit weit über 20 Firmen wird  kooperiert.

In einer Girls' Day Akademie werden Mädchen an technische Berufe herangeführt. Alle Schülerinnen und Schüler führen in Klasse 9 ein einwöchiges Betriebspraktikum durch.

Bilingualer Zug

Seit dem Schuljahr 2015/2016 gibt es an der Eichendorff-Realschule einen bilingualen Zug. In der „Bili-Klasse“ werden zwei Unterrichtsfächer auf Englisch unterrichtet.
Bilingualer Unterricht hat für die Schülerinnen und Schüler große Vorteile. Die mündliche Kommunikationsfähigkeit  wird deutlich gestärkt. Es findet eine reale Kommunikation auf Englisch statt. Die Schüler entwickeln Selbstvertrauen im Umgang mit der Fremdsprache.

Voraussetzung zur Teilnahme sind Interesse an der englischen Sprache, Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und gute Leistungen in Deutsch und Englisch

Verbindliche Ganztagsbetreuung: „Fixer Ganztag“

 

 

Von Montag bis Donnerstag bietet der Fixe GanzTag  von 12.00 -16.00 Uhr gegen einen Unkostenbeitrag eine freiwillige, verbindliche, verlässliche Nachmittagsbetreuung an.

In der Lernzeit von 13.00 - 14.30 Uhr erhalten die Kinder eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung.

Im Anschluss daran gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Sport, Spiel, kreativen und erlebnispädagogischen Angeboten.

Mensa

Von Montag bis Donnerstag wird in der Mensa, die gemeinsam mit dem Johannes-Kepler-Gymnasium betrieben wird, ein preisgünstiges Mittagessen angeboten.

 Schulsozialarbeit
Schüler beim Sozialen Kompetenztraining

Der Förderverein ist Träger der Schulsozialarbeit.

Zwei Sozialpädagoginnen sind für die Schüler da. Sie sind außerdem Ansprechpartner für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer.

Die Schulsozialpädagogen unterstützen und fördern die positive Lebensbewältigung bei Schülern.

Sie arbeiten präventiv in allen Klassenstufen und führen in den 5. Klassen mit allen Schülerinnen und Schülern ein soziales Kompetenztraining durch.  

 

 

 

 

Das Leitbild der Eichendorff-Realschule stellt die Schülerinnen und Schüler in den  Mittelpunkt.
Die wichtigsten Wert- und Zielvorstellungen sind:

WIR legen Wert auf ganzheitliche Bildung und fördern die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Begabungen.
WIR achten andere Kulturen und Religionen.
WIR fordern und fördern Respekt, Toleranz und Rücksichtnahme.
WIR fördern soziale Kompetenzen wie Team-, Kooperations- und Kontaktfähigkeit und unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung der
Heranwachsenden.
WIR helfen Eigen- und Sozialverantwortung zu übernehmen.
WIR fördern umwelt- und gesundheitsbewusstes Verhalten.

 
Seit 2011 gibt es eine von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam entwickelte Schulvereinbarung.
In der Schulvereinbarung verpflichten sich alle, bestimmte grundsätzliche Richtlinien einzuhalten. Eigentlich handelt es sich um selbstverständliche Dinge, die keiner besonderen Vereinbarung bedürfen.
Mit der Verpflichtung zur Einhaltung dieser Richtlinien soll das Zusammenleben und die Zusammenarbeit noch weiter verbessert werden.  

 

 

 

 

 

 

 


Besonderheiten:

  • Bilingualer Zug ab 2015/2016
  • Schullandheimaufenthalte in Klasse 6Gebäude Ehemalige 'Frauenarbeitsschule' - Klassen 5 und 6
  • Studienfahrten in Klasse 9 oder 10
  • Schüleraustausch mit Schulen der Reutlinger Partnerstädte:
        - College Saint Paul in Roanne, Frankreich
        - Reading High School, Reading, USA
  • Ausbildung von Schülern zu Mediatoren (Streitschlichtern) und Schulsanitätern
  •  viele sportliche Veranstaltungen u.a. organisiert in Zusammenarbeit mit der Schülermitverwaltung (SMV), Teilnahme bei "Jugend trainiert für Olympia"
  • Runder Tisch als ständige Einrichtung für Lehrer und Eltern zum schulischen Austausch und zur inneren Schulentwicklung
  • Fach- und Klassenlehrerwechsel nach drei Schuljahren
  • LRS–Förderung
  • Kooperation mit Galeria Kaufhof, Bruderhaus Diakonie, Fairenergie
  • Ganztagesbetreuung und Sozialarbeit
  • fachlich-pädagogische Förderung

Die Geschichte der Eichendorff-Realschule:

1906    Gründung der Mädchen-Mittelschule
1943    Erste Jungenklasse
1957    Anbau des sog. Mittelbaus für Fachräume
1961    Neubau der Turnhalle
1967    Die Schule erhält ihren Namen nach dem schlesischen Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff (1788 – 1857)
1968    Errichtung des Neubaus für Klassenräume
1981    Das Gebäude "Frauenarbeitsschule" wird Teil der Eichendorff-Realschule
1998    Erste Ausgabe der Schulzeitung "WIR"
2004    Schuleigenes Leitbild
2006    Beginn der Ganztagesbetreuung
2006    Jubiläum: 100 Jahre Eichendorff-Realschule
2006    Ganztagesbetreuung mit Mittagessenangebot
2009    Schulsozialarbeit
2011    Auszeichnung mit dem BoriS-Berufswahlsiegel

 Luftansicht: Gebäude Frauenarbeitsschule, Hauptgebäude, Anbau, Turnhalle, Ganztagsgebäude